Geothermie - Hauptrolle bei der Wärmewende

Spricht man in Deutschland über die Energiewende, geht’s meist um regenerativ erzeugten Strom. Doch 54% unseres Energieverbrauchs entfallen auf die Wärme – deutlich mehr also als Strom und Mobilität zusammen. Und wiederum 60% dieses Wärme-Energieverbrauchs werden für Raumwärme und Warmwasser benötigt, 40% für industrielle Prozesswärme.


Damit kommt der Wärmewende eine Hauptrolle zu, um die Klimaziele zu erreichen. Der Anteil der erneuerbaren Energien spiegelt dies jedoch noch überhaupt nicht wider: Während beim Strom bereits rund 40% aus erneuerbaren Energien kommen, sind‘s bei der Wärme gerade mal 13%.


Grünwald hat mit der Entscheidung für die Nutzung der grundlastfähigen Tiefengeothermie früh auf die Wärmewende gesetzt: Denn die geothermische Fernwärme reduziert CO2, Feinstaub und Stickoxide. Die Luft in Grünwald ist dadurch spürbar besser geworden. Gleichzeitig sinkt die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen und bleibt die Wertschöpfung vor Ort. Hinzu kommt: Die im Erdinneren gespeicherte Wärme ist nach menschlichem Ermessen unerschöpflich.


Die Geothermie hat damit das Potenzial, für die Wärmewende in der Metropolregion München und darüber hinaus eine Hauptrolle zu übernehmen. „Die Tiefengeothermie bietet höchste Versorgungssicherheit“, sagt Erdwärme Grünwald Geschäftsführer Andreas Lederle, „und sie bringt uns bei der Wärmewende voran. Es war sehr vorausschauend und weitsichtig vom Grünwalder Gemeinderat, so konsequent auf die Geothermie zu setzen. Was nachhaltiges Handeln möglich macht, zeigt die Geothermie in Grünwald jeden Tag.“

Letzte Änderung: 11.03.2019 09:47 Uhr