Aller guten Dinge sind drei

Was schon zum zweiten Mal stattfindet — so sagt man — hat in Bayern Tradition. Allerbeste Tradition hat dann ganz offensichtlich der Besuch von Studierenden der SRH Hochschule Heidelberg. Denn zusammen mit ihrem Geothermie-Dozenten Glen Homeier kamen erneut Studenten und Studentinnen aus Indien, Iran,

Türkei, Thailand und Deutschland zur Erdwärme Grünwald nach Laufzorn, um sich für ihre Geothermie-Prüfung im Rahmen ihres Masterstudiums „Business Engineering“ vorzubereiten.


In der Präsentation und der Führung durch den technischen Leiter der EWG, Horst Wagner, ging’s dann auch diesmal wieder um Fragen wie diese: Was unterscheidet die Geologie im bayerischen Molassebecken von der im Rheintal? Wie und in welcher Tiefe ist die Tiefenpumpe in der Produktionsbohrung aufgehängt? Ab welcher Temperatur lässt sich aus Tiefengeothermie grüner Strom erzeugen? Was unterscheidet die ORC-Technologie des Stromkraftwerks in Laufzorn von der Kalina-Technik in Unterhaching? Was tut die EWG prophylaktisch, um Scaling — das heißt Kalk-Ausfällungen — in der Anlage zu verhindern? Und wie sind die wirtschaftlichen Aspekte der Tiefengeothermie?

 

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Die angehenden Master-Studenten der SRH Hochschule Heidelberg mit ihrem Dozenten Glen Homeier (dritter von links in der ersten Reihe) und dem technischen Leiter der EWG Horst Wagner (erster von links)


Das Interesse an den vielfältigen Aspekten der Tiefengeothermie war hoch — und offensichtlich hatte Glen Homeier „seine“ Studierenden wieder besonders gut vorbereitet. Der Besuch in Laufzorn ist die einzige Exkursion für die angehenden Master in Business Engineering.


Goodbye and good luck!


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Tiefengeothermie kann offensichtlich auch richtig Spaß machen …

Letzte Änderung: 21.06.2017 10:48 Uhr