Pullacher Freizeitbörse und Naturfreunde München zu Besuch bei der Erdwärme Grünwald

„Wie muss man sich eine wasserführende Schicht in 4.000 Meter Tiefe vorstellen? Welche Beschaffenheit hat das Thermalwasser? Reinigt man ein Bohrloch so ähnlich wie eine Kaffeemaschine mit einer Kalktablette? Was ist eine Pumpengarage? Und wie ändern sich Druckverhältnisse im Fernwasserkreislauf?“ … Das waren nur einige der Fragen, die die Mitglieder der Pullacher Freizeitbörse und der Naturfreunde München-Süd beim

Besuch der Erdwärme Grünwald in Laufzorn bewegten. So entstand aus der Präsentation von Erdwärme Grünwald-Geschäftsführer Andreas Lederle im Infopavillon in kürzester Zeit ein hochinteressanter Dialog, der sich auch während der Führung durch Geothermie-Heizwerk und ORC-Stromkraftwerk fortsetzte.


Regelmäßig erkundet die Pullacher Freizeitbörse, die am 28. Februar 2017 ihr 10-jähriges Jubiläum feiert, besondere Orte. Diesmal ging die Exkursion zur Erdwärme Grünwald. „Wer gerne etwas unternimmt oder neugierig ist auf Kulturelles, vielleicht gerne die eine oder andere Radtour oder Wanderung macht, an Reisen, Führungen oder Besichtigungen interessiert ist und dies gerne in Gesellschaft tut, der ist in der Freizeitbörse bestens aufgehoben“, sagten die Initiatoren der Pullacher Freizeitbörse Hans und Elke Harbeck.


 

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Mitglieder der Pullacher Freizeitbörse und der Naturfreunde München beim Besuch der Erdwärme Grünwald in Laufzorn


Auch die Naturfreunde München sind sehr aktiv: „Uns liegt daran, die Natur zu nützen und zu schützen“, sagte einer der Vorstandsmitglieder beim Besuch in Laufzorn, „die Tiefengeothermie tut beides, deshalb sind wir gerne heute hier.“


„Wir freuen uns über das große Interesse gerade aus Pullach“, sagte Gastgeber Andreas Lederle, „dieser Dialog mit Nachbarn und interessierten Bürgern macht besonders viel Freude. Dies zeigt, dass die Geothermie im wahrsten Sinne des Wortes auch etwas zutiefst Verbindendes hat.“

Letzte Änderung: 20.02.2017 16:32 Uhr