Energiedialog auf bayerisch-brandenburgisch

Grünwald und Neuenhagen bei Berlin im brandenburgischen Landkreis Märkisch-Oderland — die beiden Gemeinden, so verschieden ihre Geschichte auch ist, haben viel gemeinsam: Beide sind bevorzugte Wohnstandorte im Grünen, haben überwiegend Einfamilienhaus-Bebauung und liegen nah einer Großstadt. So wird Neuenhagen auch das „Grunewald des östlichen Berlin“ genannt. Als dann die Mauer fiel und allerorts deutsch-deutsche Partnerschaften entstanden, fanden sich auch Grünwald und Neuenhagen zusammen und sind seitdem einander freundschaftlich verbunden. Gegenseitige Besuche und der Austausch von Erfahrungen prägen seit 1990 diese Freundschaft.


Zu einem Besuch der Geothermie-Anlagen in Laufzorn kam jetzt eine Neuenhager Rathaus-Delegation unter Leitung von Bürgermeister Jürgen Henze; mit an Bord waren u.a. auch die Leiterin der Bauverwaltung Janina Meyer-Klepsch und Kämmerin Anja Hauche. Mit großem Interesse und Sachverstand verfolgten sie die Präsentation im EWG-Infopavillon, die 1. Bürgermeister Jan Neusiedl und Erdwärme Grünwald-Geschäftsführer Stefan Rothörl übernahmen. Im Dialog war man schnell bei den Themen, die die kommunale regenerative Energieversorgung prägen — unter anderem Investitionskosten, Anschlusskosten für den Bürger, Einspeisung grünen Stroms ins Netz und die Sicherstellung der Qualität im Betrieb der energietechnischen Anlagen. Die Energiewende ist Neuenhagens Bürgermeister Jürgen Henze ein besonderes Anliegen — nicht zuletzt auch deshalb, weil er vor Antritt seines Amtes im Jahre 2002 viele Jahre lang selbst in der Energiewirtschaft tätig war.


Zu einem Besuch der Geothermie-Anlagen in Laufzorn kam jetzt eine Neuenhager Rathaus-Delegation unter Leitung von Bürgermeister Jürgen Henze; mit an Bord waren u.a. auch die Leiterin der Bauverwaltung Janina Meyer-Klepsch und Kämmerin Anja Hauche.

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Die Delegation der Gemeinde Neuenhagen bei Berlin zu Besuch in Grünwald: in der Mitte die beiden 1. Bürgermeister Jan Neusiedl / Grünwald und, links von ihm, Jürgen Henze / Neuenhagen. Mit dabei auch der 2. Bürgermeister der Gemeinde Grünwald, Stephan Weidenbach (5. von links) und EWG-Geschäftsführer Stefan Rothörl (4. von rechts).

Mit großem Interesse und Sachverstand verfolgten sie die Präsentation im EWG-Infopavillon, die der

1. Bürgermeister Jan Neusiedl und Erdwärme Grünwald-Geschäftsführer Stefan Rothörl übernahmen. Im Dialog war man schnell bei den Themen, die die kommunale regenerative Energieversorgung prägen — unter anderem Investitionskosten, Anschlusskosten für den Bürger, Einspeisung grünen Stroms ins Netz und die Sicherstellung der Qualität im Betrieb der energietechnischen Anlagen. Die Energiewende ist Neuenhagens Bürgermeister Jürgen Henze ein besonderes Anliegen — nicht zuletzt auch deshalb, weil er vor Antritt seines Amtes im Jahre 2002 viele Jahre lang selbst in der Energiewirtschaft tätig war.


Stefan Rothörl führte die Besucher dann übers Gelände, erklärte die Dubletten-Bohrung, die Funktionsweise der Wärmetauscher im Heizwerk, die Bedeutung der Redundanz und das Prinzip des ORC-Stromkraftwerks. „Ein starkes Projekt!“ war die einhellige Meinung der Besucher.


Die Neuenhagener waren das Wochenende zu Gast im Alten Wirt in Grünwald, im Übrigen ein Kunde der EWG. Dass sie sich auch den Besuch auf der Wiesn nicht nehmen ließen, versteht sich von selbst.


Die Gemeinde Neuenhagen bei Berlin

Um 1230 als Kolonistendorf entstanden, zählt die Gemeinde Neuenhagen bei Berlin heute rund 17.800 Einwohner. Am östlichen Rand der Bundeshauptstadt an der Bundesstraße 1, innerhalb des Berliner Autobahnrings der A 10 gelegen und mit direktem S-Bahn-Anschluss nach Berlin, verfügt Neuenhagen über eine sehr gute Infrastruktur. Als lebens- und liebenswerte Kommune mit viel Grün, die überwiegend durch Einfamilienhäuser geprägt ist, erfreut sie sich großer Beliebtheit und wird von ihren Bewohnern gern als Gartenstadt bezeichnet. Junge Familien schätzen vor allem die ausgezeichneten sozialen Bedingungen, was der Gemeinde wiederholt den Titel "Kinder- und familienfreundliche Gemeinde Brandenburgs" einbrachte. Sechs Kindertagesstätten, drei Grundschulen, ein Gymnasium, eine Oberschule und zwei Förderschulen bieten beste Voraussetzungen für die Ausbildung von Kindern und Jugendlichen. Mit Freibad, Skatepark, Jugendhaus "Blaupause" und dem "Haus der Begegnungen und des Lernens" gibt es darüber hinaus viele Freizeitmöglichkeiten für die junge Generation. Doch auch die ältere Generation fühlt sich in Neuenhagen wohl. Ein eigenes Haus der Senioren, die Universität des 3. Lebensalters, verschiedene Seniorenvereine und vier Seniorenheime bieten Abwechslung und Betreuung gleichermaßen.


Mehr als 1.300 Gewerbebetriebe finden im Gewerbestättengebiet, das direkt am Berliner Autobahnring der A 10 liegt, ideale Bedingungen vor. Neuenhagen profiliert sich als umweltfreundlicher Ort und ist Mitglied der Kampagne SolarLokal. Auf der Kita "Rasselbande" befindet sich die 1. Bürgersolaranlage der Gemeinde und des Landkreises Märkisch-Oderland.

Letzte Änderung: 05.10.2016 09:37 Uhr