Wie kommt die Fernwärme ins Haus?

Das Prinzip ist ganz einfach: Die Fernwärme kommt ins Haus über ein Rohr, das von der Hauptleitung abzweigt und ins Haus führt, in aller Regel in den Keller. Dort wird eine so genannte Hausanschlussstation installiert, die die Wärme vom Netz ins Heizungssystem des Kunden überträgt. Damit dies funktioniert, muss die Hausanschlussstation mit dem Heizungssystem des Kunden verbunden werden.

Es sind also insgesamt fünf Arbeitsgänge für den Hausanschluss an die Fernwärme notwendig:

Führt die EWG durch:

  1. die Verlegung der Rohrleitung von der Haupttrasse ins Haus; dafür plant unser Technikteam je nach Länge der Leitung und der Grundstückssituation einige Wochen ein. Voraussetzung für den Start der Bauarbeiten ist die von der EWG erstellte und vom Kunden freigegebene Detailplanung für jeden einzelnen Hausanschluss.

  1. der Einbau der Hausanschlussstation im Keller unserer Kunden: Damit haben wir nach einer Ausschreibung die beiden Grünwalder Heizungsbau-Unternehmen Waldhauser und Traub beauftragt. Für diesen Arbeitsgang sind ca. zwei bis drei Tage einzuplanen. Wundern Sie sich bitte nicht, wenn mehrere Arbeiter am Einbau der Hausanschlussstation beteiligt sind – es sind verschiedene Qualifikationen und Gewerke notwendig, um die Arbeiten durchführen.


Führt der Kunde mit dem Heizungsbauer seiner Wahl durch:

  1. die Verbindung der Hausanschlussstation mit dem bereits bestehenden Heizungssystem des Kunden: eine Aufgabe, die unsere Kunden direkt an den Heizungsbauer ihrer Wahl vergeben – ebenso wie

  1. alle Arbeiten, die am hausseitigen Heizungssystem durchzuführen sind, inklusive des Abbaus nicht mehr benötigter Anlagen für die fossile Wärmeerzeugung

Kunde entscheidet über die Art der Durchführung:

  1. die Wiederherstellung der Oberfläche am jeweiligen Grundstück des Kunden: eine Aufgabe, die entweder der Kunde selbst, die EWG im Auftrag des Kunden oder ein vom Kunden beauftragtes Gartenbau-Unternehmen durchführen kann.

Die Arbeitsgänge in unserem Verantwortungsbereich werden im Detail von der EWG geplant, mit aller technischen Expertise durchgeführt und konsequent qualitätsgesichert. Erst wenn alles stimmt, gibt‘s den Startschuss für die Fernwärmelieferung an den jeweiligen Kunden. Wir stimmen uns dazu intensiv mit den Heizungsbau-Unternehmen ab.

Als Ansprechpartner der Kunden für alle Detailfragen und die Terminkoordination fungiert im Auftrag der EWG die Firma BauQuS. Die BauQuS führt für die EWG bereits die Überwachung des Netzausbaus durch und hat jetzt auch diese wichtige Koordinierung der Zielgerade zum Hausanschluss übernommen. Dieter Schüller von der BauQuS ist jederzeit mobil erreichbar unter 0174 / 9 51 98 14, oder per E-Mail an bauleitung@bauqus-gmbh.de.

Kunden, die bisher mit Gas geheizt haben, haben wir darüber informiert, mit ihrem Versorger die Details der Kündigung und eventuell erforderliche Deinstallationsarbeiten zu klären. Kunden, die bisher mit Öl geheizt haben, wissen, dass das Heizöl nur noch für die Zielgerade bis zur Fernwärmelieferung reichen muss. Alexander Steber vom EWG-Vertriebsteam ist im Dialog mit den Kunden, damit die Fernwärmelieferung taggenau beginnen kann.