Das Ergebnis ist eindeutig!

Mehr als jeder zweite Haushalt in Grünwald hat den Fragebogen im Februar und März 2008 bei der Befragung der Grünwalder Haushalte zurückgeschickt. Rund 90 Prozent der Befragten wollten geothermische Wärmeversorgung – heute oder in wenigen Jahren. Ein klares Mandat zum Handeln!

Unser Ziel ist es, möglichst viele Privathaushalte, Gewerbetreibende und Großabnehmer anzuschließen. Wir führen derzeit vertiefende Gespräche mit möglichen Großnutzern und den Gewerbetreibenden unserer Gemeinde.

Wir planen eine weitestgehende Abdeckung der Gemeinde Grünwald. Die Netzplanung für die Gemeinde Grünwald - also die Frage, welche Gemeindeteile in welcher Reihenfolge und mit welcher Gewichtung angeschlossen werden - läuft. Wir prüfen technische Aspekte und ganz praktische Fragen wie Straßenbreiten und Erreichbarkeit von Abnehmern. 

Die Erdwärme Grünwald GmbH plant, zur Heizperiode 2011 / 2012 – das heißt ab Oktober 2011 – mit der Lieferung von Fernwärme zu beginnen. Dazu gehört neben den Fernwärmeleitungen die Inbetriebnahme der Energieerzeugungsanlagen in Laufzorn. Zur Heizperiode 2011 / 2012 sollen in Grünwald die kommunalen Liegenschaften Bürgerhaus, Rathaus, Freizeitpark, Grundschule, Helmi-Mühlbauer-Halle, Musikschule und diverse Kindertagesstätten angeschlossen werden.

Die Erdwärme Grünwald GmbH wird überdies folgenden potentiellen Wärmekunden einen Anschluss ans Fernwärmenetz gleich zum Start der Wärmelieferung im Oktober 2011 anbieten:

  • Gewerbekunden inklusive der Wohnungsverwaltungen, sofern sie in darstellbarem Aufwand von der Haupttrasse aus mit Verteilleitungen erreichbar sind.
  • allen Privathaushalten, die direkt an der Trasse der Baulose 2 und 3 liegen
  • allen Privathaushalten, die direkt an den weiteren Baulosen der Trasse des ersten Bauabschnitts liegen – also ab Dr. Max-Straße, Ebertstraße über Ludwig-Thoma-Straße/Waldfriedenstraße, Gabriel-von-Seidl-Straße Richtung Norden.

Die Hausanschlüsse ans Fernwärmenetz werden nach einem klaren „Schritt-für-Schritt-Prinzip“ verlegt: Sobald die Haupttrasse verlegt ist, können sich im selben Jahr noch alle direkten Anwohner der Haupttrasse anschließen lassen. Anwohner, die in Stichstraßen zur Haupttrasse wohnen, können sich im jeweils folgenden Jahr nach Bau der Verteilleitungen anschließen lassen.

Je höher die Anschlussbereitschaft in diesen Stichstraßen ist, desto eher wird es möglich sein, diese Haushalte anzuschließen.

Dieses koordinierte Vorgehen stellt sicher, dass der Verkehrsfluss in der Gemeinde trotz der parallelen Rohrverlegearbeiten an mehreren Stellen gewährleistet ist. Würde gleichzeitig an der Haupttrasse und an Stichstraßen gearbeitet, wären manche Grundstücke nicht mehr mit dem Auto zu erreichen. Das „Schritt-für-Schritt-Prinzip“ der Nachverdichtung sorgt für ein koordiniertes Wachsen des Netzes.


Wie wächst das Fernwärmenetz in den kommenden Jahren?

Zur Heizperiode 2012 / 2013 …
… können sich Haushalte anschließen lassen, die in Stichstraßen zur 2011 verlegten Haupttrasse liegen: Stichstraßen also an der Strecke Dr.-Max-Straße, Ludwig-Thoma-Straße / Waldfriedenstraße, Gabriel-von-Seidl-Straße Richtung Norden ab Waldfriedenstraße. Auch hier gilt: Je höher die Anschlussbereitschaft in diesen Stichstraßen ist, desto eher wird es möglich sein, diese Haushalte anzuschließen.

… können sich Haushalte anschließen lassen, die direkt an der 2012 nach Süden fortgesetzten Haupttrasse liegen: also an der Strecke Rainholzstraße, Kardinal-Faulhaber-Platz, Kaiser-Ludwig-, Josef-Sammer- und Sudetenstraße.

Zur Heizperiode 2013 / 2014 …
… können sich Haushalte anschließen lassen, die in Stichstraßen zur 2012 verlegten Haupttrasse liegen: Stichstraßen also an der Strecke Rainholzstraße, Kardinal-Faulhaber-Platz, Kaiser-Ludwig-, Josef-Sammer- und Sudetenstraße.

Grundsätzlich gilt:
In den Folgejahren schließen sich weitere Nachverdichtungen in benachbarten Straßen der vorgenannten Gemeindeteile an. Die EWG wird frühzeitig darüber informieren, welche Gemeindeteile angeschlossen werden.