Richtig. Schön. Heiß.

Erdwärme Grünwald gibt bei der Hausmesse Antworten auf den Klimawandel

Die Erde ist das Kostbarste, was wir haben — auf dem blauen Planeten sind wir Menschen geworden, was wir sind. Umso wichtiger, dass wir verantwortlich damit umgehen und statt auf Raubbau auf Nachhaltigkeit setzen. Das ist der große Rahmen, in dem sich die Energiewende abspielt: Denn fossile Energieträger wie Kohle, Öl und Gas müssen verbrannt werden, um Wärme und Strom zu erzeugen. Regenerative Energien wie Sonne, Wind und Erdwärme dagegen sind nach menschlichen Zeitvorstellungen unerschöpflich. Diese Quellen sind da und sie bleiben da — und bei ihrer Nutzung wird kein CO2 erzeugt. CO2 ist ja Hauptverursacher des menschengemachten ‚Treibhauseffekts’ und damit des Klimawandels.


Mit der Nutzung der Geothermiequelle Laufzorn nimmt die Erdwärme Grünwald die Energiewende in die eigenen Hände und gibt eine klare Antwort auf den Klimawandel: Nach gut sieben Jahren intensiver Bauzeit wird heuer das Grünwalder Fernwärmenetz fertig. Dann hat nahezu jeder Haushalt in Grünwald die Chance, sich an die geothermische Fernwärme anzuschließen. Heute sind bereits rund 2.000 Grünwalder Wohn- und Gewerbeeinheiten angeschlossen.


Und so präsentierte die Erdwärme Grünwald auf ihrer 1. Hausmesse in der Tölzer Straße 19 das Leitmotto der kommenden Jahre: „Richtig. Schön. Heiß. Grünwalds Antwort auf den Klimawandel“. Eingebettet war dieses Motto in ein buntes, abwechslungsreiches Programm: So zeigte der renommierte Klimaforscher Prof. Dr. Wolfgang Seiler — lange Jahre Direktor des Fraunhofer-Instituts für Atmosphärische Umweltforschung und bis September 2007 Direktor des Instituts für

 

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Lebhafter Dialog zwischen EWG-Kunden und Noch-nicht-Kunden: Kunden berichteten dabei von ihren Erfahrungen im Umgang mit der Geothermie, von der angenehmen Wärme, dem gewonnenen Platz im Keller, dem „Ende des Ölgeruchs“ und dem guten Gefühl, heimische Energie zu nutzen.


Meteorologie und Klimaforschung des Forschungszentrums Karlsruhe — den interessierten Besucherinnen und Besuchern in seinem Vortrag, wie es aktuell geophysikalisch um die Erde bestellt ist und was aus Expertensicht global und national zu tun sei. Impulse, die zu intensiven Nachfragen und zu einem spannenden Dialog führten — und das gleich zweimal, denn die EWG hatte Professor Seiler am Vormittag und dann noch mal am Mittag eingeplant.


Lebhaft gestaltete sich auch der moderierte Dialog zwischen EWG-Kunden und Noch-nicht-Kunden. Kunden berichteten dabei von ihren Erfahrungen im Umgang mit der Geothermie, von der angenehmen Wärme, dem gewonnenen Platz im Keller, dem „Ende des Ölgeruchs“ und dem guten Gefühl, heimische Energie zu nutzen. Auch Bürgermeister Jan Neusiedl war in dieser Runde mit dabei und erläuterte, warum die Gemeinde früh die Bürgerinnen und Bürger auf den Weg der Energiewende mitgenommen habe und dass es so gelungen sei, eine hohe Akzeptanz für die Geothermie in Grünwald zu erreichen. Erdwärme Grünwald-Geschäftsführer Andreas Lederle beantwortete Fragen u.a. zum Gesamtkonzept der EWG, zum Vorrang der Wärmeversorgung, zur verfügbaren Leistung der Quelle Laufzorn und zum hydraulischen Abgleich.


In einem eigenen Raum stellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der EWG die Technik der Energieerzeugung und -verteilung vor — natürlich interessierten sich Kunden auch für das entstandene Grünwalder Fernwärmnetz, für Details der Wärmelieferung und der Hausübergabestation sowie das Preismodell.


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v.l.: Grünwalds 1. Bürgermeister Jan Neusiedl, Klimaforscher Prof. Dr. Wolfgang Seiler und Erdwärme Grünwald-Geschäftsführer Andreas Lederle

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Im intensiven Dialog: v.l. Dr. Erwin Knapek, Präsident des Bundesverbandes Geothermie, Grünwalds 1. Bürgermeister Jan Neusiedl und Erdwärme Grünwald-Geschäftsführer Andreas Lederle



Spiel und Spaß gehören dazu

Unterhaltsam waren bei der Hausmesse aber natürlich nicht nur die Gesprächsrunden: So gab‘s „Gutes aus der Erde“ an der EWG Fruchtsaft-Bar sowie das EWG-Glücksrad mit Sofortgewinnen.


Gesucht waren zudem die Schätz-Champions — denn die EWG hatte ein 50 cm hohes Fernwärmerohr mit Walnüssen gefüllt, und zu schätzen war, wie viele Walnüsse drin waren. Die Besucherinnen und Besucher rechneten, und immer wieder hörte man sie „wie war das noch mal mit der Zahl Pi“ raunten. Ihren Tipp gaben die Besucher dann auf einer Karte ab, die in eine Tippkarten-Urne kam. Die EWG wird die abgegebenen Karten in den kommenden Tagen auswerten und noch vor Weihnachten die Gewinner küren: Zu gewinnen sind ein Essensgutschein für die „Grünwalder Einkehr“, drei Karten für die Bavaria Film-Tour und ein 10er-Gutschein fürs Schwimmbad im Freizeitpark.


Spaß für die Kinder gab’s beim Malen, Rätseln und Schminken — und Zauberer und Clown Bobby unterhielt mit seinen Tricks und Luftballon-Kunstwerken nicht nur die Kleinen.



„Gastgeber für unsere Kunden zu sein, hat große Freude gemacht“, sagte Erdwärme Grünwald-Geschäftsführer Andreas Lederle, „die Hausmesse war ein Erfolg des gemeinsamen Dialogs. Wir verstehen uns als verlässlicher Energieversorger für unsere Kunden und darüber hinaus als Impulsgeber. Unser Leitmotto „Richtig. Schön. Heiß. Grünwalds Antwort auf den Klimawandel“ werden wir daher im kommenden Jahr intensiv weiterführen. Grünwalds Bürgerinnen und Bürger können sich hier auf den ein oder anderen spannenden Impuls freuen.“

Letzte Änderung: 28.11.2017 09:50 Uhr