Erdwärme Grünwald ehrt die Sieger beim Luftballon-Weitflug-Wettbewerb

Als Simon Jaeger aus Oberhaching am 8. Februar beim Tag der offenen Tür im Geothermie-Heizwerk Laufzorn eine Postkarte ausfüllte und an zwei heliumgefüllten Erdwärme-Grünwald-Ballons in den Himmel steigen ließ, konnte er nicht ahnen, welch weiten Weg sie noch vor sich haben würde. 303 km weiter, nach einem Flug übers Isartal, den Bayerischen und den Böhmerwald, landete sie im tschechischen Lidice. Ein Junge fand die Postkarte, nahm sie mit nach Hause, schrieb ein paar herzliche Zeilen darauf und schickte sie wie einen Schatz in einem großen, bemalten Kuvert zurück nach Grünwald. Ein im wahrsten Sinne des Wortes grenzüberschreitender Gruß!


gewinner_ballonwettbewerb
Die Sieger des Postkarten-Weitflug-Wettbewerbs im Großen Sitzungssaal des Grünwalder Rathauses: v.l.n.r. EWG-Geschäftsführer Stefan Rothörl, Wilhelm Prells, Grünwalds 1. Bürgermeister Jan Neusiedl, Simon Jaeger mit seiner Mutter Katrin Jaeger und seiner Schwester, Annika Wagner mit ihrer Mutter Dr. Enna Wagner und EWG-Geschäftsführer Andreas Lederle. Verhindert war Regina Hülck.

Ebenfalls bis nach Tschechien flog die Postkarte der Grünwalder Schülerin Annika Wagner - 249 km bis nach Tochovice. Die beiden drittweitesten Karten, die den Weg zurück per Post nach Grünwald fanden, „landeten“ Wilhelm Prells und Regina Hülck, 152 km entfernt in Patersdorf im Bayerischen Wald.


Jetzt lud die Erdwärme Grünwald die Erstplazierten in den Großen Sitzungssaal des Grünwalder Rathauses und ehrte sie bei einer kleinen Feierstunde jeweils mit einem Gutschein. „Weiten-Jaeger“ Simon erhielt einen Gutschein für die Schlosspassage, den er gleich nach der Ehrung — „am besten im Spielzeugladen“ — einlösen wollte. Annika Wagner freute sich über einen Gutschein für den Grünwalder Freizeitpark, den sie im Sommer beim Schwimmen wie im Winter beim Schlittschuhfahren einlösen will. Und die beiden Drittplatzierten erhielten je einen Gutschein für die Bavaria Filmstadt.

„Allen, die beim Tag der offenen Tür in Laufzorn dabei waren, danke ich für ihr großes Interesse an der Geothermie“, sagte Bürgermeister Jan Neusiedl, „besonders freut mich, dass so viele - Schulkinder, junge und ältere Erwachsene - wissen wollen, wie wir in Grünwald die Energiewende umsetzen. Moderne Technik ist faszinierend — insbesondere dann, wenn sie so viele Vorteile hat wie die regenerative Energie aus unserer Geothermiequelle Laufzorn.“

Letzte Änderung: 30.05.2014 13:04 Uhr